Neurologe und MS

Wie sicherlich schon einige von Euch mitbekommen habe, gehe ich sehr ungerne zum Arzt, zum Neurologen.  Wenn ich ehrlich bin, ich habe gar keinen festen Neurologen, da ich zum Glück alles mit meiner TOP Hausärztin regeln kann.

Jetzt möchte ich einfach mal von Euch wissen:

Habt Ihr einen Neurologen???

🙂

Die Umfrage läuft  genau 1 Woche.

Auf das Ergebnis bin ich wirklich gespannt.

Vielen Dank für die Teilnahme, sagt:

Deine Christine!

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43 Gedanken zu “Neurologe und MS

  1. Raven

    Hallo allerseits,

    nachdem ich in der Thematik „MS“ doch noch recht neu bin, hier erstmal die Kurzform meiner Geschichte: ich wurde Ende März diesen Jahres (30.03, um genau zu sein) von meinem Hausarzt auf die Neuro-Ambulanz (3 Ortschaften weiter) geschickt, weil ich mit diffusen Beschwerden zu ihm gekommen bin (seit einer Woche „eingeschlafene Beine von der Hüfte abwärts). Eigentlich wollte ich von meinem HA nur eine Spritze, damit der beleidigte Nerv wieder Ruhe gibt (Ja, das war das für mich damals). Auf der Amublanz hat man mich gleich stationär aufgenommen und mir für die folgenden 5 Tage Cortison i.V. verabreicht. Einen Tag nach der Stationären Aufnahme hat man mir auch die Verdachtsdiagnose MS nahegebracht. Zwei Wochen später stand die Diagnose dann fest, es ist MS.
    An die hiesigen Neurologen habe ich mich nicht gewandt, da ich die beiden aus beruflichen Gründen kenne und mir als potentielle Patientin von anderen betroffenen Personen natürlich „Referenzen“ eingeholt habe, leider war das eher ernüchternd, da die beiden niedergelassenen Neuros eher nicht auf MS spezialisiert sind sondern eher auf Psychiatrie. Folglich wende ich mich bei Problemen und Beschwerden an meinen HA und an die MS-Ambulanz, ich fühle mich bei beiden gut aufgehoben und das Rebif vertrage ich derzeit auch recht gut (die volle Dosis gibt’s für mich aber erst morgen, da kann ich dann mehr erzählen). Mit meinem HA kann ich gut reden und wenn ich was brauche, brauch ich’s ihm nur sagen.

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    1. Hallo und herzlich Willkommen auf dem Blog!
      Wie ich lese, bist Du sehr gut vernetzt und hast schon diverse Informationen eingeholt.
      Mit der Arztwahl hätte ich das auch so gemacht, da Referenzen von Gleichgesinnten oft sehr wertvoll
      und hilfreich sind. – Schön wenn der Hausarzt und die Ambulanz so gut zusammenarbeiten.
      Glück gehabt 🙂 Ich informiere mich zusätzlich noch sehr gerne über die Amsel Seite, dort gibt es alles rund um
      das Thema MS kompakt auf einem Blick.
      Wirklich sehr zu empfehlen. https://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/
      Dann wünsche ich Dir erst einmal alles Liebe & Gute und bis bald,
      Deine Christine!

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      1. Raven

        Danke für den Tipp,
        werd ich mir auch mal anschauen, ansonsten wende ich mich an die hiesige Selbsthilfegruppe/ an den hiesigen MS-Verein, dem ich beigetreten bin ^^‘ . Die sind meiner Ansicht nach auch recht gut vernetzt und es finden regelmäßig diverse Infoveranstaltungen und 2x monatlich Stammtische statt. (Find ich voll gut ^^) Ansonsten heisst es für mich derzeit: Warten auf Reha ^^ (bewilligt ist sie schon, ich weiss nur noch nicht wann ich einrücken soll)

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  2. Hi, ich habe alle 3 Monate einen Termin beim niedergelassenem Neurologen/ Psychiater. In erster Linie zum Gespräch und wenn erforderlich wird auch das ein oder andere untersucht. Neben der BT erhalte ich noch eine Reihe anderer Medis. Physio und Ergo stehen auch phasenweise an und werden auch „brav“ verordnet.

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    1. Hallo Maria,
      das hört sich wirklich gut an. Dann bist Du ja gut aufgehoben…. Es ist schon immer viel wert, wenn die Rezepte rausgerückt werden, ohne immer einen Aufstand machen zu müssen 😉 Alles Gute für Dich, Deine Christine!

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  3. Pauline

    Hallo Christine ich habe meiner Meinung nach einer der besten Neurologen in München,welcher sehr bekannt ist.sowie steht meine Hausärztin in allem hinter mir und tut alles was mir zu gute kommt.Mit meiner Ärztewahl bin ich hochauflösende zufrieden aber es hat auch Jahre gedauert.Außerdem hab ich nur gute Erfahrungen der neurologischen Kliniken in München gemacht und davon gibt’s einige. Ich behaupte mal München hat ein gutes Netz was sie Neurologie betrifft.

    LG Pauline

    LG Pauline

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    1. Hallo Pauline!
      Das hört sich ja ganz fantastisch an und da hast Du richtig Glück gehabt. Ich denke auch, dass ist echt eine Lebensaufgabe, den richtigen Arzt bei MS zu finden 😉 . Schön, wenn München da so weit Vorne liegt…. Alles Gute für Dich,
      Deine Christine!

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  4. Gela

    Ich hoffe, dass ich am Mittwoch endlich eine Neurologin antreffe, bei der die Chemie stimmt und die mich nicht verhöhnt und beleidigt, wie die vorherigen Neurologen, weil ich keine BT möchte. Der erste Neurologe hatte mir in bösem Ton gesagt, dass ich seine Zeit verschwenden würde, weil ich auch sehr gut über die Krankheit informiert bin und keine BT möchte, daraufhin bin ich zu einem anderen Arzt innerhalb der MS-Ambulanz gewechselt. Dumm war nur, dass der vorherige Neurologe dann die alleinige Leitung der MS-Ambulanz übernahm und ich wieder zu ihm musste. Da hat dieser sich dann tatsächlich an mir „gerächt“, indem er einen mich sehr verletzenden Arztbrief formuliert hat (in meinem Beisein am Computer sitzend, mit einem hämisch grinsenden Gesicht, weil ich ja nicht sehen konnte, was er schreibt). Als ich den Brief später las, hat es mir fast den Magen umgedreht, weil er Dinge zu meinem Nachteil geschrieben hat, die ich gar nicht gesagt hatte und mich regelrecht beleidigt hat. Nun überlege ich, ob ich gerichtlich gegen ihn vorgehe (er ist auch noch Chefarzt der Neurologischen Klinik), aber meine Freunde meinen, ich soll doch besser den Arzt wechseln, weil man sowieso nicht gegen die Ärzte ankommt, zumal hier ja Aussage gegen Aussage stehen würde.
    Ich bin zutiefst verletzt und die Ärztin am Mittwoch ist meine letzte Hoffnung, zumal ich nun auch noch einen sehr weiten Weg auf mich nehmen muss und ungern weite Strecken mit dem Auto fahre (bin alleinstehend). Die MS-Ambulanz ist bei mir um die Ecke …
    Dazwischen war ich noch bei einer anderen Neurologin hier vor Ort (mehr gibt es hier leider nicht), die ebenfalls ärgerlich wurde, als ich die BT ablehnte und mich im barschen Ton anbellte „Na dann passen Sie mal auf, wenn Sie Ihre Hände nicht mehr bewegen können!“ – die sieht mich natürlich nie wieder …
    Nun bin ich sehr verzweifelt, da sich meine Krankheit schleichend immer mehr verschlechtert, sodass ich nicht mehr weiter in Vollzeit arbeiten kann und eine Teilerwerbsminderungsrente beantragen muss – dazu brauche ich aber einen verständnisvollen Neurologen, der korrekte Arztbriefe verfasst und nicht seinen subjektiv empfundenen Hass dort hineinschreibt. Mein „Hausarzt“ schreibt nur Überweisungen, mit meiner MS will er nichts zu tun haben, das soll ein Neurologe machen, aber den muss ich erst einmal finden….
    Liebe Grüße, Gela

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    1. Liebe Gela!
      Das liest sich aber wirklich sehr schrecklich und ich kann Deinen Unmut sehr gut verstehen.
      Da ich auch eine BT ablehne, kann ich es teilweise nachvollziehen, da ich auch schon sehr fordernde Gespräche diesbezüglich hatte. Trotzdem: Es ist meine Entscheidung, sowie Deine Entscheidung und Dein Weg. Die Ärzte können und sollen beraten, eine BT anbieten, aber schlussendlich bestimmen immer noch wir, die Patienten, was genommen wird.
      Lass Dich nicht entmutigen und wir hoffen jetzt beide einmal, dass das mit der Neurologin klappt. Es gibt auch noch nette Ärzte, die müssen nur gefunden werden 😉 und das ist echte Arbeit….
      Ich würde ihr auch noch einmal ganz in Ruhe die Vorgeschichte erzählen, damit sich Dich besser versteht.
      Auf jeden Fall drücke ich Dir ganz, ganz fest die Daumen und hoffe, dass die MS zur Ruhe kommt.
      Lass Dich nicht unnötig stressen, denn das ist ja für uns gar nicht gut…
      Liebe Grüße an Dich zurück,
      Deine Christine!

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  5. Werner Koßmann

    Liebe Christine, meine Diagnose habe ich 2011 bekommen (schleichende Form). Ich habe keine Basistherapie bekommen, bisher 3 x MRT. Seit November 2015 bekomme ich auf eigenen Wunsch Fampyra. Ansonsten Gespräche und Rezepte für Krankengymnastik und Hilfsmittel, wie Duschsitz, Haltegriffe, Rollator und seit Oktober 2015 Rollstuhl.

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  6. Hallo Christine,
    ich habe auch einen Neurologen. Habe auch aber auch mehrere Wechsel durch. Vor dem Umzug nach Karlsruhe war ich in verschiedenen MS Ambulanzen. Dort wechselten die Ärzte ständi was nicht so optimal war. Bei jedem Termin hatte ich oft jemand anderen und musste alles wieder von vorne erzählen. War anstrengend aber unter Tysabri nicht anders zu machen. Hier in KA habe ich einen niedergelassenen Neurologen. Davor war ich ca 2 jahre bei einem anderen. Diverse Unstimmigkeiten haben mich dann zu einem Wechsel bewogen. Jetzt bin ich sehr zufrieden.
    LG, Angela

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      1. Andrea

        Hallo Christine,
        die Möglichkeiten oben bilden immer nur einen Aspekt einer Beziehung zum Neurologen ab: Gespräche oder Rezepte oder BT oder … die Möglichkeiten bilden für mich irgendwie nur ab, dass man den Neuro hat und ihn „benutzt“ bzw. „nutzt“. Die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit dem Neuro sehe ich nicht.
        Ich habe einen Neuro und gehe da regelmäßig hin zur Kontrolle – er untersucht mich, lässt regelmäßig MRTs machen, berät mich, informiert mich über den aktuellen Stand der Wissenschaft und wenn etwas Akutes vorliegt besprechen wir das und entscheiden zusammen was wir tun – angefangen von weiteren Untersuchungen, ob eine Behandlung nötig ist (BT, Kortison, …) und wie die Chancen stehen – er gibt mir alles an die Hand selbst zu entscheiden. Er hat auch als ich gegen alle BT allergisch wurde (ich hatte zu dem Zeitpunkt 2 Schübe pro Jahr) mit mir besprochen was man tun könnte – und obwohl er ein Fan der BT ist (und nur auf die Freigabe von Tec gewartet hat) hat er mir eine Ernährungsumstellung empfohlen (und mir ein entsprechendes Buch geschenkt) mit der ich bis heute fast schubfrei prima leben kann. Und er hört auf mich und er ist lernfähig – er springt auch nicht gleich auf jede Sau auf, die durchs Dorf getrieben wird.
        Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit in allen Bereichen fehlt mir in der Liste.
        LG Andrea

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      2. Liebe Andrea, das hört sich ja nach dem perfekten Arzt an. So etwas gibt es wirklich sehr selten und das Verhalten ist sehr löblich. Wie sollte Deiner Meinung nach die Antwortmöglichkeit aussehen? Ja, ich habe einen festen Neurologen und dann? Danke für Deinen Kommentar und die Hilfe.
        LG Deine Christine!

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      3. Andrea

        Hallo Christine,
        dafür hatte ich das „Sonst“ gedacht mit Eingabe von Freitext – das lässt alle Möglichkeiten offen.
        Es ging mir nur darum, dass Deine Liste nur den „Gebrauch“ vorsieht und keine produktive Zusammenarbeit. Und es eben so viele Möglichkeiten gibt, dass man „Sonst“ immer vorsehen müsste – für alle, die nicht in das Schema passen.
        Ansonsten ginge auch „Ich habe einen Neurologen, mit dem ich alles bespreche und meine Behandlung koordiniere.“ Falls Du es in ein „Schema“ pressen willst.
        LG Andrea

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      4. Liebe Andrea,
        Danke für Deine Antwort. Ich komme gerade vom Rehasport und werde jetzt Sonstiges einfügen. Freitext kann man leider nicht eingeben, aber in der Kommentarfunktion etwas hinterlassen. Was meinst Du? LG

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  7. Anne

    Ich habe eine wunderbare Neurologin (menschlich wie auch fachlich), welche mich seit dem ersten Tag an betreut. Dank ihr hatte ich meine gesichterte Diagnose eine Woche nach Auftreten der ersten Symptome. Da bin ich so dankbar, dass ich nicht so ein Spiessrutenlauf machen musste.

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  8. frauenpowertrotzms

    Hallo Christine,
    ich habe seit 1997 meinen Neurologen, Diagnose aber erst 2004 und parallel gehe ich noch in die MS-Ambulanz. Ich habe jetzt einfach mal Nr.1 angekreuzt, es war sonst nichts passendes dabei,
    Ohne meinen Neuro entscheide ich nichts, habe absolutes Vertrauen zu ihm. Er hilft mir wo er kann und berät mich /informiert mich bestens.

    Herzlichst
    Deine Caro

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    1. Hallo liebe Caro!

      Da hätte ich dann auch 1 angekreuzt. – Schön, wenn Du dich so gut aufgehoben fühlst und alles mit ihm bereden kannst. Vertrauen ist da extrem wichtig. 🙂
      Hab einen schönen Tag und Danke für die Teilnahme!!!

      LG Deine Christine!

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  9. Klaus

    Hallo,
    ich habe, nach langem Suchen einen Neurologen gefunden, mit dem ich kann und den Eindruck
    habe, fast auf Augenhöhe behandelt zu werden. Hört sich vielleicht großspurig an, bin aber ein
    „gut informierter“ Patient aber natürlich ein Laie.
    Ich habe einen Neurologen verlassen, u.a. weil er mir über mein jetziges Medikament sagte, dass ich darüber mehr wisse als er. Da wußte ich, dass ich da falsch bin und bin zu meinem jetzigen Neuro gewechselt, dem ich vertraue und meine Fragen beabtworten kann und will.
    Ich merke schon, dass es die Krankheit mit den 1000 Gesichtern ist, wollte und will deshalb zum Experten für „mein Gesicht“ werden und das mit einem „medizinischen Umfeld“ behandeln, das
    auf meiner Seite steht, mal sehen, wie es weiter geht…
    LG

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    1. Hallo Klaus!
      Das hast Du sehr schön auf den Punkt gebracht. – Oft ist es ja schon so, dass der Patient wirklich sehr gut informiert ist und und manchem Arzt etwas „vormachen“ kann. – Ich finde auch, dass man als Patient immer up to date sein sollte und für „sein Gesicht“ den richtigen Weg, den richtigen Arzt finden muss. Das ist wirklich schwer, aber einfach kann ja bekanntlich JEDER 😉 …
      Ich wünsche Dir einen schönen Tag und viel Erfolg auf Deinem Weg.
      LG Deine Christine!

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