Rehacare Teil II

Da ich am ersten Tag ein wenig hektisch und ohne wirklichen Plan durch die Hallen gesaust bin, wollte ich dies am zweiten Tag definitiv besser machen.

Der Plan stand und die Rehacare 2016 wurde an diesem Tag mit dem Auto besucht … 

Wenn man sich erst einmal durch den Großstadtdschungel gekämpft hat, konnte man wunderbar mit seinem blauen Parkausweis direkt an der Messehalle parken. 👍 Top sage ich da nur. Die Parkeinweiser waren freundlich, zuvorkommend und haben die Autos perfekt eingewiesen. Ein riesiges Kompliment dafür. 👍

Auf meinem Plan stand: Autos

Es waren wirklich viele Autos mit diversen Rampen, Einzugshilfen, Rollstuhlverladesystemen und Umbaumöglichkeiten vorhanden, aber wirklich überzeugt hat mich die Firma Paravan.

Herr Fritsch hat mich wirklich sehr, sehr gut beraten und mir diverse Möglichkeiten aufgezeigt, wie es gut und wie es besser geht.

Schließlich muss man sich auf alles vorbereiten und weiterdenken.

Auch wenn ich gerne auf Ästhetik achte, in diesem Fall muss ich einfach sagen, er hat mich überzeugt und mein Augenmerk liegt in Zukunft nun noch mehr auf Funktionalität und Zweckmäßigkeit.

Falls ich mir ein neues Auto kaufen sollte, dann muss es nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft (falls es mal schlechter werden sollte) geeignet sein, komplett umgebaut zu werden, damit man seitlich mit einem Rollstuhl rein- und rausfahren kann.

Warum quälen, wenn es doch so viel einfacher geht …???

Dann war ich im Auftrag der Räder, der Bereifung für meinen Rollstuhl unterwegs und habe diese hier gefunden:

Dicke und dünne Bereifungen der Firma Schwalbe mit unterschiedlichen Profilen. Cool sahen definitiv die Reifen mit den großen Profilen aus, damit man am Strand, im Wald nicht sofort liegen bleibt 😉

 

Bunte und sehr leichte Reifen aus Magnesium gab es bei der holländischen Firma Magnesium WHEELS zu sehen… Bedankt sage ich da nur, für die freundliche Erklärung und die Goldmedaille aus Schokolade. 😉

Die Firma Schmicking hat nicht nur tolle Rollstühle, nein, sie hat sogar sehr stylische Felgen und Bereifungen im Angebot und einen Verkäufer, mit dem man sich stundenlang über alles rollitechnische, aber auch über Hunde und den ganz normalen Alltagswahnsinn im Rollstuhl unterhalten kann. Einfach wunderbar.

Es war mir ein Vergnügen Herr Reinecke. 🙂

Mehr Spaß, weniger Kraftaufwand und Bequemlichkeit versprechen diese Räder:

Die Loopwheels, die eine integrierte Stossdämpferaufhängung für Rollstühle haben, damit man noch einfacher und bequemer an noch mehr Orte gelangen und Hindernisse locker überwinden kann …

 

Ich glaube ich drehe am Rad, da der Bericht schon wieder so lang geworden ist, aber es werden bestimmt noch ein oder sogar zwei weitere folgen … 😉

Einen schönen Tag wünscht,

Deine Christine!

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29 Gedanken zu “Rehacare Teil II

  1. kinder unlimited

    Toller Bericht, ich finde klasse, dass man die Dinge nicht so langweilig entwirft. Dein Rollstuhl hat es mir ja schon angetan, aber hier die verschieden farbigen Raeder und das Looprad sind schon cool. Auch das angepasste Auto ist sicher eine gute Idee…..und ueberhaupt klasse Fotos. Liebe Gruesse, Ann♥♥

    Gefällt 2 Personen

    1. Danke liebe Ann,
      es gibt wirklich viele tolle Dinge, leider für die meisten mit Handicap unbezahlbar. Aber trotzdem schön, es mal zu sehen und zu wissen was man sich noch besorgen könnte oder möchte…. Wie im gesunden Leben, da kann man sich auch nicht alles leisten. Die neusten Prada-Schuhe oder ähnliches 😉
      LG ❤ ❤ ❤

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    1. Liebe Gerlinde,
      schön wenn Du gerne mitliest und wunderschön wie „unaufgeregt“ es bei Dir ist 😉 . Ich wünsche Dir weiterhin leise, unaufgeregte Zeiten mit ganz vielen tollen und normalen Dingen. Ich hatte auch 13 Jahre Ruhe …. in der Zeit hat die MS nicht so viel Bedeutung gehabt, sie war da, in der Schublade … und das war auch gut so.
      Alles Liebe & Gute wünscht,
      Deine Christine

      Gefällt 1 Person

  2. Glycinda

    Danke für deinen weiteren Bericht über die Rehacare. Er war informativ für mich – über Felgen für meinen Rolli. Selber fahre ich Kevlar-Mäntel von Schwalbe. Mein Sani-Haus hat bei meiner neuen Rolli-Versorgung auf die „richtigen“ Hilfsmittel-Nrn. sehr geachtet, hat mir unnötige Zuzahlungen erspart.

    Hab mich über neue Sitzkissen informiert, denn die vielen Stunden im Rolli möchte ich so angenehm wie möglich verbringen.

    Nochmals vielen Dank für deine tollen Eindrücke von der Rehacare.

    Gefällt 1 Person

    1. Sehr gerne. Schön wenn das Sanihaus mitdenkt und darauf achtet …
      Die Sitzkissen sind natürlich auch wirklich wichtig, mein erstes Kissen war viel zu hoch, das ging gar nicht …
      Ich finde, wir müssen auf sehr viele Kleinigkeiten achten, damit der Rollstuhl unseren Anforderungen gerecht wird und wir Freude damit haben. Eine ordentliche Anpassung ist da das A und O. 👍
      Schön, wenn der Beitrag gefällt.
      Einen schönen Tag wünscht,
      Deine Christine!

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  3. Monika

    Hallo Christine, wahrhaft es sieht so aus, als drehtest du am Rad. Ein toller Spruch, um etwas auszubremsen. Aber ich persönlich will es gar nicht, dass du aufhörst zu drehen (erzählen, beschreiben). Für mich ist es die reinste Information. So hatte ich nicht gewusst, dass eine Hilfsmittelnummer von bedeutender Wichtigkeit ist. Ich glaubte bis lang, alle Geräte würden von der Krankenkasse unterstützt, gestaffelt nach Erfordernissen. Also Bedarf. Wieder ein Stückchen klüger. Der Gedankengang mit dem Auto für die Zukunft, dass es praktisch, zweckgebunden ausgerichtet sein sollte. War immer schon mein Gedanke. Eine Geschichte erzählte mir mein erwachsener Sohn, neulich. Autos sind ein gutes Thema, um Unterhaltung zwanglos in Gang zu bringen. “ Mama weißt du noch, wie wir mit dem Kettcar in die Autohäuser gegangen sind. Nur wenn dieses Gefährt, ohne Mühe in den Kofferraum passte, kauftest du“. Ich wusste es. Ich hatte vergessen, aber es begleitete meine sämtlichen Entscheidungen, – das Beste – für mein Wohlbefinden. Meine Familie inbegriffen. Wenn es dann noch schön war, nicht teuer und sich meinen Wünschen näherte, war ich der glücklichste Mensch auf Erden.
    Ich danke dir
    LG.Monika

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    1. Liebe Monika,
      leider ist das wirklich so, nicht jedes Hilfsmittel hat eine Nummer und wird von der Krankenkasse übernommen. Das wäre wirklich zu schön….
      Deshalb muss man auch genau hinschauen und sich überlegen was man bereit ist selbst zu zahlen, was man überhaupt zusätzlich aufbringen kann …. und und und…
      Auch das Auto Thema ist eine große Sache und will gut überlegt sein und so, wie Du es machst, passt, dann kaufe ich , so muss es nun mit Handicap und dem ganzen Kram auch passen 😉
      Schön, wenn Du mit mir das Rad drehst und mitliest.
      Herzliche Grüße sendet,
      Deine Christine! ❤ ❤

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  4. Schön, dass Du uns daheimgebliebenen so umfangreichen Einblick in Deine Messetour gibst! Es ist sehr interessant, was es alles an sinnvollen Angeboten gibt, die das Rollstuhlfahren wesentlich erleichtern können! Und wenn dabei das Gefährt noch richtig cool daherkommt, besser: daherrollt, umso lieber!

    Ich bin gespannt, was Du noch weiter berichten wirst.
    Lieben Gruß, M.!

    Gefällt 1 Person

    1. Dankeschön, wobei ich immer schreiben muss…. sehr viele Sachen sind wirklich cool und eine tolle Neuerung, aber leider für die meisten Leute mit Handicap doch unerschwinglich, da sie keine Hilfsmittelnummer haben… 😦
      Schön, wenn Du die Berichte gerne liest. Lieben Gruß, Deine Christine 🙂

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