Zeit 

Zeit ist Geld; Zeit ist kostbar; Zeit ist so viel …. aber ich meine die Zeiten ändern sich:

Der Begriff Zeit bleibt im Grunde genommen stehen, nur ich habe ein anderes Zeitgefühl bekommen.

Durch die MS hat sich meine Zeit komplett verändert.

Früher zack zack zur Arbeit, zum Studium gefahren, vorher noch schnell das Mittagessen vorbereitet. Mal eben zwischendurch einkaufen gegangen, Klamotten aus der Reinigung abgeholt, um dann noch schnell die Hausaufgaben zu kontrollieren. Natürlich nebenher die Socken zusammengelegt usw. und sofort…

Der ganz normale Alltagswahnsinn!

Nein, das war keine Seltenheit, das war ein ganz normaler Tag. Mal eben schnell ging wunderbar und es war überhaupt kein Problem gefühlte 100 Sachen zur gleichen Zeit zu machen, bzw. in einen Tag zu packen.

Jetzt sieht die Sache allerdings ganz anders aus.

Zeit

Früher schnell aus dem Bett gehüpft, heute schon beim morgendlichen Aufstehen daran erinnert, dass man mittlerweile Betonklötze an den Füßen hängen hat und nicht alleine, sondern mit seiner MS aufsteht.

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Die Glieder tun weh, sind steif und müssen erst einmal in Position gerückt werden…

Mal eben fix waschen und anziehen: Fehlanzeige! – An den Schränken ins Bad hangeln, dort auf dem Duschhocker oder dem WC Platz nehmen, um sich gefühlte 10 Stunden einigermaßen alltagstauglich herzurichten.

Früher zack zack gefrühstückt und dann los, heute irgendwann am späten Morgen nach den alltäglichen Turnübungen, das erste Mal fertig mit der Welt.

Ich könnte jetzt noch viele Beispiele bringen, was für Überlegungen wir anstellen um in den Tag zu kommen, um die Zeit sinnvoll, ohne viele Energiekörner zu verschießen, zu nutzen.

Jeder Schritt will geplant sein, bei jedem Schritt ist man auf der Hut, damit man nicht einen Fehler macht, der zum Sturz führt. Man überlegt sich jeden Weg, nehme ich den Rollator oder meinen Rollstuhl, wo ist das nächste WC, wie komme ich wo hin und, und, und …

Und dann ist der Tag rum, man hat das Gefühl Schwerstarbeit geleistet zu haben, was dem Alltag eines MS Patienten ja quasi gleich kommt.

Es ist Schwerstarbeit.

Wir sind erschöpft und haben die Zeit genutzt.

Sinnvoll oder nicht, das darf jeder für sich selbst entscheiden, aber ich glaube ganz egal wie wir uns entscheiden, wir nehmen uns die Zeit den Alltag im Rahmen unserer Möglichkeiten zu bewältigen, zu genießen und im Leben zu stehen.

Auch wenn die Zeit immer knapper und kostbarer wird, schlussendlich kommt es doch auf den Menschen an … auf UNS!

Oder wie seht Ihr das?

Eine gute Zeit wünscht für heute,

Deine Christine!

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Photo by Pixabay

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56 Gedanken zu “Zeit 

  1. Das klingt ganz schön anstrengend, liebe Christine. ❤ Ich kann mir vorstellen, dass es Schwerstarbeit für MS-Kranke ist, den Alltag zu bewältigen. Natürlich würde ich mir niemals anmaßen, zu behaupten, ich wüsste wie das ist. Es ist vermutlich viel schwerer, als ich es mir auch nur im Ansatz vorstellen kann.

    Manchmal empfinde ich es schon wahnsinnig anstrengend, ganz normale einfache Dinge im Alltag zu tun. Dann fühle ich mich schwer wie Blei. Dann wenn ich z.B. eine Depriphase habe und mir alles hoffnungslos erscheint. Das kann man niemanden erklären, denn schließlich sehe ich ja gesund aus, und ich schäme mich dafür, dass ich nicht schaffe, was ich schaffen müsste. Was ich glaube, schaffen zu müssen.
    Mein Traum: So viel Kraft zu haben, dass ich alles mit Links bewältigt bekomme und mich noch immer gut fühle. *seufz* 🙂

    Über sinnvolle Zeitnutzung kann man philosophieren, wenn man mag … oder es bleiben lassen. 😉 Fakt ist doch, dass wir alle mit dem, was wir vorfinden, zurecht kommen müssen. Und das es subjektiv ist, was man als sinnvoll erachtet.
    War es tatsächlich sinnvoller, als du früher alles schnell schnell und zack zack mal eben nebenbei erledigt hast? Es ist natürlich schön, wenn man diese Kraft hat. (s. mein Traum) Auf jeden Fall. Aber ist es sinnvoll, die Zeit so vollzupacken? 😉
    Wer weiß das schon so genau. Ich finde es auf jeden Fall bewundernswert, wie du das jetzt alles bewältigst, und dass du uns daran teilhaben lässt, wie sich deine Welt verändert hat. Vielleicht weiß so der ein oder andere Gesunde wieder zu schätzen, dass er gesund ist, und dass das nicht selbstverständlich ist. Das finde ich persönlich sehr sinnvoll. ❤

    Liebe Grüße,
    Martina

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    1. Liebe Martina!
      Irgendwie ist Dein schöner Kommentar hier untergegangen…
      Vielen Dank dafür und ja, MS ist oft Schwerstarbeit 😬.
      Gesunde meinen oft, sie verstehen es, aber manchmal möchte ich Ihnen einen Betonklotz ans Bein binden und sagen: Lauf!
      Ich glaube auch, jeder muss sich die Kräfte einteilen, je älter man wird sowieso 😉
      Klar ist es sinnvoll sich nicht zu überlasten, aber früher war alles einfach leichter… jetzt ist es eben anders 😉
      Ich hoffe auch, dass einige Gesunde ihre Gesundheit zu schätzen wissen.
      Liebe Grüße sendet Deine Christine und einen guten Rutsch wünsche ich dir 😘💕

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  2. Monika

    Hallo Christine,
    heute bin ich ein bisschen mutiger, es ist bald Martinstag. Katrin hat ihn, in einem Blogbeitrag erinnert. Ich fand es sehr schön, da sie an Rituale anknüpfte, die nicht vergessen werden sollten, auch wenn die eigenen Kinder schon groß sind.
    Ich konnte mich noch gut zurück versetzen, als meine Mutter uns einen Stutenkerl (Hefeteig mit Rosinenaugen und Knöpfe am Leib, haltend eine Tonpfeife im Arm), abends auf dem Tisch legte. Sie erzählte die Geschichte von dem Soldaten, der seinen Mantel teilte, um einen Bettler vor der Kälte zu schützen. Das war mein erstes erleben mit dem Begriff – Barmherzigkeit -. sich erbarmen, hinabsteigen vom hohen Ross. Gleichstellen. Sogar weniger zu werden, unbedeutender um das Leid und den Schmerz des anderen besser zu verstehen.
    Einen guten Tag. Monika

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    1. Hallo liebe Monika,
      ja, Katrin hat erinnert… alles ist ja nicht schlecht was früher war, Rituale sind auch sehr wichtig und wenn Du so eine schöne Erinnerung an früher hast, freut mich das sehr. Ich denke auch sehr gerne an meine Kindheit und das Familienleben mit Ritualen und Werten zurück. Das bleibt leider sehr häufig in der heutigen Zeit auf der Strecke … ich wünsche ebenfalls einen guten Tag, 💕
      Deine Christine !

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  3. Liebste Christine,jeder soll versuchen glücklich zu sein.Ich glaube ,das ist das Wichtigste.Ich versuche keinen Zeitstress zu haben .Doch es gibt Menschen,die nur glücklich sind,wenn sie viel machen können ,und das auch noch schnell 🙂 Jeder muss seinen Weg gehen,und Entscheidungen treffen.Ich lass den Läufer laufen,und sage ihm :bravo.Ich schlendere ,und mache meine Photos( das geht beim Rennen nicht 🙂 ) Derjenige der rennt ,ist vielleicht schneller am Ziel ,aber er hat das Marienkäferl nicht bemerkt 🙂 Ich wünsche Dir Frohsinn,Kraft und vor allem Liebe ❤ ❤ ❤ die herzlichsten Grüsse ❤

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  4. Monika

    Liebe Christine,
    Du hast recht es fühlt sich an, als wenn die Zeit nicht reicht. Sie reicht auch nicht, egal wie du dich drehst, oder wendest. Zu allem was du tust und willst, ist sie zu wenig. Immer, immer ist zu wenig von ihr vorhanden.
    Wir zeigen der vermeintlich dahin rennenden Zeit, unseren ganzen Unmut, den wir eigentlich mit uns selbst austragen müssten / könnten. Wenn wir mit uns in Gericht stünden, wäre es sehr unbequem, aufwendig. Es verlangte von uns, uns unserer Situation zu stellen. Auseinandersetzen mit Fakten, Erkenntnissen, Zuständen, Ausweglosigkeiten.
    Es geht nicht darum, was wir alles noch können, das müssen wir nicht immer unter Beweis stellen. Es geht darum, dass wir für uns, und nur für uns, eine Bereitschaft zur Veränderung der aufkommenden Mängel in Angriff nehmen. Sofort, wenn sie auftreten.
    Und.. es geht auch darum, dass wir uns die Zeit nehmen, zu trauern, nachzuspüren, warum Ich (wir) mich so fühle, wie ich (wir) mich fühle.
    Auch darum, dass wir mit uns nicht oberflächlich umgehen, trotz der eigenen Erwartungshaltung.
    Es geht genauso wenig darum, trotz schwerer Krankheit zu funktionieren.
    Es geht um – das Leben – selbst. Es geht um die Qualität des Lebens und um eine Angleichung dessen.
    Lieben Gruß Monika

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    1. Liebe Monika,
      jetzt bin ich wirklich sehr geflasht…. so ein schöner und wirklich treffender Kommentar.
      Es geht wirklich um UNS und um das Leben, das jeder für sich gehaltvoll gestalten sollte.
      Ich danke DIR ganz herzlich. ❤ ❤ ❤
      Eine gute Nacht wünscht
      Deine Christine, die jetzt mit einem sehr guten Gefühl einschläft…. DANKE ❤

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  5. Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Stärke, Mut und behalte deinen Optimismus. Mit dieser Krankheit zu leben, stelle ich mir nicht einfach vor und trotzdem wirkst du so stark, so lebenslustig. Hut ab, liebe Christine.

    Alles Liebe,
    Anna-Lena

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  6. Golfballrot

    Liebe Tine, ich erinnere mich noch sehr gern an die alten Zeiten, wo Du hier und da rumgehüpft bist! Du meisterst das alles ganz wunderbar und dürftest auch mal alles in die Ecke schmeißen!! Gut gemeinte Ratschläge von vermeintlich „Gesunden“ gehen Dir völlig auf den Keks und das kann ich gut verstehen. Ich wünschte mir, daß die Forschung doch endlich einmal etwas GESCHEITES gegen diese unendlich traurige Krankheit auf den Markt wirft und es allen Betroffenen besser geht. Und Dir wünsche ich, daß Du die Stabilität zurückerhältst durch die ewigen Trainings und es Dir noch gaaaaaaaanz lange „einigermaßen“ geht. Freue mich auf Deinen nächsten Bericht…..der wird sicherlich ganz wunderbar :-))))))) PS: Ich weiß ja schon etwas mehr, verrate aber nichts. Dein Golfballrot

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    1. Ach mein lieber Golfballrot,
      wer, wenn nicht Du kennt die ganze Geschichte 😉 . Wo die Reise hingeht, das weiss ja nun wirklich KEINER, aber ich werde weitermachen, stur wie ich ja nun auch einmal sein kann.
      Ich hoffe weiter auf den Durchbruch in der Forschung, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
      Liebe Grüße sendet, Deine Christine! ❤ ❤ < 3

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  7. Liebe Christine,
    mein Senf ließ mal wieder auf sich warten, weil ich Deinen Beitrag erst jetzt entdeckt habe!😮
    Erstmal herzlichen Dank für die super Beschreibung unseres Alltags, denn auch ich sehe mich darin (Gleichgesinnte)!
    Zu Erklären, wie sich das anfühlt (MS-Alltag) ist manchmal äußerst anstrengend, denn oft kommen dann lieb gemeinte tröstende Worte wie, klar wir sind alle mal müde vor allem bei Wetterwechsel!🙈Toll, ich bin beruhigt, dass es nichts schlimmes ist müde zu sein!😬😱

    So und jetzt zum Thema Zeit, ich bin ZEITMILLIONÄRIN und das habe ich meiner MS zu verdanken! Deswegen juckt es mich auch nicht, wie lange ich für was auch immer brauche!😜
    Die Zeit ist die Gleiche, nur eben mit einem anderen Ablauf! Wir ticken nur anders und manchmal komisch aber nur für die Anderen, denn, für mich ist es völlig normal!😜

    Meine Physiotherapeutin sagte mir mal, Du bist Dein Job, denn wir müssen viel für uns tun, um einigermaßen klar zukommen!
    In diesem Sinne, wünsche ich Dir einen richtig guten Tag!❤💕💕😘✌

    💕Grüße Babsi

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    1. Danke liebe Babsi, das trifft es ziemlich genau. Und ich bin auch immer im Auftrag der Gesundheit unterwegs.
      Zeitmillionär sind wir alle, nur wer wie seine Zeit nutzt ist bekanntlich sehr unterschiedlich.. 😊
      Was ich als sehr nervig empfinde, ist das so schnell erschöpft sein, immer Pausen einlegen zu müssen, schwere Beine zu haben und torkelig durch die Gegend zu eiern 😉…
      Aber ansonsten alles gut 😊
      Liebe Grüße an Dich 💕😘
      Deine Christine !

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      1. Klar drängt mich niemand, gutes Zeitmanagement ist wichtig, was aber verdeutlicht werden soll, es geht nicht mehr zack zack, das verstehe einige Menschen bis heute leider nicht und sie können sich den Alltag mit Handicap sehr schlecht vorstellen… inklusive dem schnellen Energieverlust …

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  8. Liebe Christine, dich zwingt deine Krankheit, dein Körper zur Langsamkeit, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit. Hat dadurch dein Leben nicht an Zeitqualität gewonnen? Versteh mich bitte richtig: kein Mensch wünscht sich eine Krankheit um an Zeitqualität zu gewinnen, wenn dadurch Lebensqualität verloren geht.
    Aber man kann den Menschen bereits jetzt zuschauen, wie sie das hohe Tempo noch schneller werden lassen, weil Weihnachten naht und die Zunge eigentlich schon raushängt. Niemand weiss, wie spät es ist! Für viele ist es zu spät, laufen der Zeit hinterher und sind nie „Jetzt“. Du bist immer Jetzt und gezwungen, auf dich – deinen Körper zu hören. Meinen grössten Respekt für deine Kraft und Lebensmut.

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    1. Liebe Erika,
      auf der einen Seite ist es natürlich nicht schön krank zu sein, immer nur auf alles zu achten und auf der Hut zu sein. Aber auf der anderen Seite hat man wirklich viel Zeit. Zeit sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, sich die Zeit für schöne Dinge zu nehmen und im Jetzt zu sein.
      Ich versuche mir nach wie vor die Zeit schön zu gestalten….. und wünsche Dir auch eine schöne Zeit.
      LG Deine Christine! ❤

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  9. Sternchen

    Liebste Christine, Du hast es wohl perfekt beschrieben! Ich habe es ja schon oft geschrieben, Du gehst mit Deiner Krankheit unglaublich gut um! Manche Menschen verändern sich dadurch, bei Dir bin ich mir sicher, dass Du charakterlich NIE anders warst! Allerliebste Grüße von mir zu Dir ❤❤❤

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    1. Liebste Ann,
      ich glaube ich habe mich auch ein Stück weit verändert….. Ich habe viel dazu gelernt… positiv wie negativ, aber von meinem Naturell hat sich zum Glück nichts verändert….
      Ich bin meistens immer noch positiv eingestellt und mache weiter….
      Liebe Grüße an Dich ❤ ❤ ❤

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  10. Liebe Christine, wenn ich deine absolut nicht jammernden Berichte immer so lese, denke ich manchmal: Deine Krankheit ist so ähnlich, wie mit jungen Jahren sich schon wie 75 oder 85 zu fühlen, wo man ja auch fast alle diese Einschränkungen hat. Doch im hohen Alter ist es viel eher zu verstehen und manchmal sogar zu akzeptieren (hoffe ich, wenn ich wirklich so alt werden sollte) als mit jungen.
    Dennoch habe ich immer das Gefühl, dass du das den Umständen entsprechend gut meisterst.
    Liebe Grüße von Clara

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    1. Liebe Clara,
      ja, so ist das Gefühl. Sehr treffend beschrieben… mit 44 sich fühlen wie mit 88 😉 toller Vergleich.
      Jammern tue ich auch mal, wenn das nicht so wäre, dann wäre das sehr komisch, aber eigentlich ist das nicht meine Art.
      Da geht noch was, nur ein wenig anders….auch wenn es manchmal nervt.
      Es bringt nichts. Es geht weiter und ich versuche es mir trotzdem schön zu machen.
      Liebe Grüße an Dich, Deine Christine!

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      1. Danke für deine (bestätigende) Antwort. Ich muss sofort an meine Ohren denken – es ist ja kein Geheimnis, dass ich trotz Hörgeräten seit vielen Jahren grottenschlecht höre. Der Lieblingsspruch meines Ohrenarztes oder Akustikers war immer: Frau Himmelhoch, ihre Ohren sind mindestens 20 Jahre älter als sie!“ Ich weiß bis heute nicht, ob mich das trösten oder abschrecken soll.
        LG

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      2. Genau von dieser Aussage beziehungsweise von dieser Krankheit kommt mein Name. Mein erster Blog hieß so.
        Und jetzt ist eben nur Himmelhoch übrig geblieben, der ich dann die Clara dazu gesetzt habe. Mein echter Name fängt zwar auch vorne mit ch und hinten mit H an aber eben nicht Himmelhoch

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  11. Wenn ich lese, wie du dein Leben leben musst, weiß ich nie so recht, was ich schreiben soll. Meine Sorgen klingen im Vergleich dazu so trivial. Im Gegenteil macht es mich traurig, dass das Leben manchmal so ungerecht erscheint.
    Liebe Grüße, Achim

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  12. das problem mit dem faktor zeit kenn ich aus der perspektive eines sehbehinderten und zwar ein leben lang. da wurden ständig toll gestrickte zeitpläne durch unerwartete hindernisse ausgehebelt. letztens war es ein koffer, den jemand auf dem gehsteig geparkt hatte und der mich von den socken holte. nix passiert, nur der schöne eng gestrickte zeitplan war im eimer und der zug mal wieder ohne mich abgefahren. bis zum nächsten zug hatte ich nun sehr viel zeit…

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    1. Lieber Peter,
      das kann ich mir sehr gut vorstellen und ist natürlich sehr ärgerlich….. Ich denke jeder der ein Handicap hat, muss die Zeit gründlich planen und eintackten… aber wenn wir es dann trotzdem geschafft haben, dann sind wir stolz und froh.
      Ich hoffe bei der nächsten Zugfahrt läuft alles glatt ab 😉 liebe Grüße sendet, Deine Christine!

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