Barrierefrei einmal anders definiert 

Heute habe ich ein richtig gutes Beispiel aus meinem direkten Umfeld. Barrierefreiheit einmal völlig anders definiert…

Da ich ziemlich ländlich wohne, sehr gerne das Auto nutze, habe ich zum Glück nicht so viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu tun.

Hin und wieder fahre ich mit der Bahn und habe schon so einiges erlebt…. zu spät, Schienen defekt, Toter auf den Schienen oder im Zug, Drogenfahndung, Umleitung, Bombendrohung usw. …

Also ich bin erst 1 Mal ohne nennenswerte Komplikationen mit der Bahn nach Berlin gefahren und wirklich kuriert.

Zusätzlich ist das Netz eher mittelmäßig bis schlecht ausgebaut oder aber die Barrierefreiheit lässt echt zu wünschen übrig …

Wenn es dann aber doch einmal mit der DB losgeht, dann von hier, aber seht selbst:

Das sind die zwei bevorzugte Bahnhöfe von mir 😂. Der Hammer 🔨!!!

Bad Bentheim meine erste Wahl:

Unfassbar und wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte man echt schallend lachen.

Aber Ahaus, dort wo ich wohne, legt nach:

Bahnhof Ahaus, barrierefrei einmal anders definiert…

Wir werden sehen, wie das Desaster mit der Barrierefreiheit endet, ich werde berichten, eine Ortsbegehung bzw. Rollung machen 😉 .

Wie ergeht es Euch mit den Bahnhöfen? Mit den Bussen? Liegen die Nerven blank oder ist alles chillig, barrierefrei und gut zu erreichen?

Für heute bin ich dann erst einmal mit dem Auto unterwegs, gebe Gas und wünsche allzeit gute Fahrt…

Deine Christine!

❤️

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Photo by Pixabay

 

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85 Gedanken zu “Barrierefrei einmal anders definiert 

  1. Das Video habe ich jetzt erst im Nachhinein angeschaut … hihi, das ist ja wohl ein Witz, ich lach mich schlapp. 😀 😀 Super Planung! Manchmal wäre es doch hilfreich, wenn nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen würde, sondern man miteinander kochte, öh plante. 😉

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  2. Da ich auf dem Land wohne, ist das Auto meine erste Wahl bei dem Mittel der Fortbewegung. 🙂 Daher kann ich dazu gar nicht viel sagen.
    Würde ich in der Stadt wohnen, sähe das bestimmt anders aus. In Hamburg bin ich mit der S-Bahn gefahren. Ich muss allerdings gestehen, dass ich auf Barierrefreiheit nicht geachtet habe. Ich hatte alle Hände voll zu tun, Felix ohne große Katastrophen überall durchzuschleusen. 🙂

    Mir fällt nur manchmal auf, dass Bordsteine auch zu hoch sind, zu wenig Möglichkeiten für Rollstuhlfahrer, um z.B. die Seite zu wechseln. Oder dass es zu eng ist. Oder dass manche Autofahrer ausgerechnet da parken, wo der Bordstein abgesenkt ist. Das finde ich unverschämt. Allerdings denke ich, dass sie nicht darüber nachdenken. Mir ist so etwas auch erst bewusst geworden, als ich meinen Vater damals, als er noch lebte, nach einem Schlaganfall mit dem Rollstuhl geschoben habe. Den Mann habe ich darauf auch gleich angesprochen. Ihm war es nicht bewusst. Ich hoffe, er hat aus meinem Ärger gelernt. 😉
    Aber das ist ein anderes Thema. Fiel mir nur gerade so ein.

    Liebe Grüße,
    Martina

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    1. Liebe Martina, einer sehr schöner Kommentar. Dankeschön dafür, denn Du hast sehr schön berichtet wie es ist, wenn man auf nichts achten muss… aber plötzlich durch die äußeren Umstände gezwungen wird und auf einmal wird einem bewusst, auf was Menschen mit Handicap achten müssen… ich wünsche allzeit gute Fahrt mit dem Auto 🚗 und sende herzliche Grüße,
      Deine Christine

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  3. also ich unterscheide da sehr genau – ich bin im letzten halben Jahr sehr regelmäßig, auch weite Strecken durch Deutschland gefahren und habe sehr unterschiedliche Erfahrungen mit der DB gemacht. Dazu muss ich allerdings auch erwähnen, dass ich auf Grund meiner körperlichen Gegenheiten – trotz Rollstuhl – auch noch in der Lage bin aufzustehen und auch ein paar Schritte zu gehen – d.h. ich bin nnicht auf komplette Unterstützung von aussen angewiesen.
    Lobend erwähnen muss ich an dieser Stelle zuerst mal die Zugbegleiter – mit denen hatte ich nie Probleme – eher im Gegenteil – die waren immer sehr bemüht mir weiterzuhelfen und notfalls auch Lösungen mit mir zu finden!
    Wohingegen die Pünktlichkeit der Deutschen Bundesbahn ein eigenes Thema für sich ist und ich mehr als einmal gestrandet bin… wobei auch da oftmals sofort eine Lösung mit den Zugbegleitern und dem Hilfspersonal vor Ort gefunden wurde.
    Was die Barrierefreiheit der Bahnhöfe angeht, ist das natürlich so ein Thema und ich wäre manches mal auch da gestrandet, wenn mir nicht Mitreisende hilfreich zur Hand gegangen wären.
    Eher katastrophal empfinde ich die Arbeit des Anmeldestelle der Hilfsleistung – wenn was nicht funktioniert, muss man Glück haben, informiert zu werden – die Leute sind oft gestresst und etwas planlos, wenn etwas verändert werden muss – und bei der Anmeldung wird sehr oft einfach ignoriert, was man in den Kasten schreibt – nun denn… Kompetenz sieht anders aus!
    Nahverkehr: Da ich selbst kein Auto besitze, bin ich auf den Nahverkehr angewiesen – ich bin da auch recht rigide und zum Teil auch sehr Beschwerdefreudig, was die Hilfsbereitschaft der Bus und Bahnfahrer hier angeht – angefangen von einfach weiterfahren, über nicht aussteigen und Rampe ausklappen, bis hin zu losfahren, bevor man abgesichert ist, habe ich hier schon alles erlebt, was auch schon einen Fahrer seinen Job gekostet hat. Ich denke was diese Thematik angeht, wenn Du nicht wirklich stur und zur Not auch mal laut bist, ist Deutschland da leider immer noch eine Servicewüste – wobei auch da regionale Unterschiede bestehen – im Ruhrgebiet habe ich mehr selbstverständliche Hilfe drch die Öffifahrer erfahren, als hier im Rhein-Main Gebiet. Endloses Thema auf jeden Fall….. LG AC

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    1. Vielen Dank für diesen sehr informativen Kommentar ! Super. – So macht jeder sehr unterschiedliche Erfahrungen.
      Das Bahnpersonal habe ich bislang auch immer, trotz aller Umstände, sehr freundlich und hilfsbereit erlebt.
      Ich würde auch mehr Bahn fahren, aber nach meinen Erlebnissen, bin ich echt bedient…. vielleicht kommt das noch einmal.
      Gut wenn Du auch Luft ablässt und eine Beschwerde abgibst wenn nötig. Ich finde meckern kann man viel und jeder, aber man muss es auch kund tun und an den richtigen Stellen anbringen bzw. schriftlich ausführen. Auch wenn es Arbeit bedeutet, ich scheue mich nicht davor, denn woher sollen die zuständigen Personen/Institutionen wissen, wo es hapert – da ticken wir ähnlich 😉
      Und ja, ein endloses Thema….
      Liebe Grüße sendet, Deine Christine

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      1. Danke für Deine nette Antwort 🙂 – und ja da hast Du Recht – woher sollen es die Leute wisse, die zumeist selbst gar nicht körperlich eingeschränkt sind und sich von daher auch oft gar nicht in unsere Problematiken hineinversetzen können – gerade was den öffentlichen Nah- und Fernverkehr angeht. Eigentlich sollte jede Instution dieser Art in Ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen genau dafür beschäftigen – herauszufinden wo die Fehlplanungen liegen und wie man diese verändern könnte. Denn oftmals sind es für diese Menschen nur Kleinigkeiten, die für uns eine unsagbare Erleichterung bedeuten. Aber auch hier gilt – wie immer: mit Freundlichkeit und direkter, sachlicher Ansprache kommt man zumeist weiter, als wenn man einfach nur genervt rumblöckt – zumindest meine Erfahrung…
        LG AC

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      2. Das stimmt…. ich habe eine gute Idee, die sollten uns einstellen und wir fahren dann gemeinsam alles ab und checken die Lage.
        Ich glaube auch, wenn Menschen mit Handicap die Planer unterstützen würden, dann würde es bestimmt besser laufen und es würde nicht mehr so viel im Argen liegen….
        Einen schönen Abend wünsche ich Dir, Deine Christine

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  4. Monika

    Das ist sehr interessant, nur gibt es noch andere öffentliche Verkehrsmittel, wie
    –Straßenbahn–, – Schwebebahn -(Wuppertal) und die – U-Bahnen -.
    Dann die Behindertentransporte: Lebenshilfe, Rote Kreuz etc. und manchmal, bis häufig, oft -Taxi -, wenn nichts mehr geht.

    Nur so ein paar Gedanken zur Erweiterung der Transportmöglichkeiten und dessen Nutzung.

    Verzeih mir, mein dazwischen Reden. Als Einwand, möchte ich nur erklären, dass ich mein ganzes Leben, die Entwicklung der behinderten, körperlich Eingeschränkten mit verfolgen konnte, und es ist laaang. Die anfängliche Begeisterung für Umbauten, das Absenken der Bordsteinkanten, so wie die Eingliederung ins Berufsleben, wie in „normalen“ Kindergärten, Schulklassen, Ausbildungsplätzen und Hochschulen (Uni´s).- Und – Vieles – mehr.
    Aber „HEUTE“ scheint alles rückläufig zu werden. Es macht mich besorgt, traurig, wütend. Umso mehr freue ich mich zu lesen, dass sich immer noch etwas bewegt.
    LG. Monika

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    1. Liebe Monika, vielen Dank für diesen anregenden Kommentar. Sicherlich gibt es noch viele Möglichkeiten, ich würde sagen ein Taxitransport läuft dann unter Auto 🚗 umgebaut . 😊 Ich denke auch, was barrierefrei und Umbauten angeht, gibt es noch sehr viel zu tun … packen wir es an und werden nicht müde drauf hinzuweisen… liebe Grüße sendet, Deine Christine 😊

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  5. Bad Bentheim ist 20 Min. von mir entfernt. Schäme mich ein wenig, dass dieser wunderschöne Kurort durch den „tollen Bahnhof“ überall in der Presse vertreten war. Aber wenn dabei so schöne Blogbeiträge raukommen…. nehme ich das gerne in Kauf 🙂

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    1. Liebe Sabine,
      Dankeschön, aber nicht nur Bad Bentheim ist überall mit diesem Beispiel in der Presse, auch Ahaus… Da tun sich beide Orte rein gar nichts…. Vielleicht ist es so ein Anreiz schneller Abhilfe zu schaffen… wir werden sehen…
      Liebe Grüße in das Vendig des Nordens, Deine Christine!

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  6. Monika

    Liebe Christine,
    vielen tausend Dank für die Situationsbeschreibung. Nicht nur das durch deinen Blogbeitrag, Missstände aufgedeckt werden, sondern hier spiegelst du den Alltag eines berufstätigen Menschen, der auf Hilfsmittel angewiesen ist.
    Diesen mehrfachen Kraftakt, der täglich zu bewältigen ist, nur um seinen Arbeitsalltag nachzukommen, ist schon eine Herausforderung. Von den Betroffenen wird das gleiche Pensum an Leistung erwartet, wie von einem gesunden. Nur ein gesunder hat nicht solche Hindernisse zu überwinden.
    Wenn alle Rolli-Fahrer, Rollator – Schieber und Elektromobil – Fahrer einer Stadt geschlossen auftreten, um mit Bus, Straßenbahn und Bahn, befördert werden zu wollen, welchem Chaos stünde dann die Stadt dem gegenüber. Vielleicht würde sich da ein neues Bewusstsein für die Belange der Betroffenen, eröffnen. Nicht nur ein Gefälligkeitsdenken.
    Nicht zu vergessen, es gibt noch die Blinden, die Taub-Stummen, oder nur die stark Hörgeschädigte. Die ganz normalen Gehbehinderten mit einen Stock, oder mit Unterarmstützen. Es sind alles Menschen die zu unserer Gesellschaft gehören, Krankheit / Unfall und Alter hat sie zu dem gemacht, wie sie sich darstellen. Es war nicht ihr Wunsch, oder ihr Wollen. Manche sind auch von Geburt, in einer solchen Situation.
    LG. Monika

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    1. Liebe Monika,
      schön, wenn Du es richtig erkannt hast. Es ist ein Missstand und es bedeutet für viele Menschen, jeden Tag, einen riesigen Kraftakt zu leisten. Es ist ein anderer Alltag, mit Hürden und Steinen… man versucht sie zu nehmen, zu umfahren usw. … aber die Energiekörner schrumpfen… mittags oder abends ist man dann so erschöpft… es ist harte Arbeit.
      Ich denke auch, alle Menschen mit Einschränkungen, egal ob blind, gehbindert, geistig eingeschränkt oder oder oder müssen zur Gesellschaft gehören und dafür müssen wir alle kämpfen.
      Wir klären weiterhin auf, zeigen wo es hakt und so haben wir unseren Beitrag geleistet….
      Einen schönen Tag wünsche ich Dir,
      LG Deine Christine!

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  7. Die Härte!
    Unser Bahnhof ist auch nicht barrierefrei.
    Die Bahngleise sind nur durch eine Unterführung mit Treppen zu erreichen.
    Letztens haben eine Reisende und ich, eine Dame mit Rollator die Stufen runter und wieder hoch helfen müssen,
    Ein Rollstuhl hätte überhaupt keine Chance gehabt.

    Unfassbar, dass es solche Bahnhöfe noch gibt!

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  8. Ich musste während des Filmchens lachen, aber es war ein Lachen der Verzweiflung mit Tränen in den Augen. Das sieht nicht nur aus wie ein Schildbürgerstreich, das IST einer. Als Läufer kann mensch vielleicht grummelnd ärgerlich durch das Fenster klettern und auf die dumme Bahn schimpfen. Wehe aber denen, die das nicht können.

    Dieses Versagen ist eine verdammte Schande, dumm, frech und dreist und absolut nicht entschuldbar. Ich finde auch – diverse Bauherren und Planer sollten obligatorisch mal ein paar hundert Kilometer im Rolli durch das Land fahren müssen, ein paar Behördengänge erledigen, Bücher ausleihen und entspannt einen Kaffee trinken.

    Dass Du mit dem Auto fährst, kann ich allzu gut verstehen.

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    1. Das stimmt liebe Agnes, die Absprachen zwischen den zuständigen Behörden sind mangelhaft. Der Film ist gut gedreht und man muss wirklich lachen…. trotzdem finde ich es schade.
      Und ich finde auch, wenn man mit Rolli unterwegs ist, muss man ja schon sehr häufig Umwege in Kauf nehmen…. vielleicht sollten alle mal vor Baubeginn sich mehr Gedanken machen oder Personen ins Boot holen, die ein wenig besser mitreden können.
      Das Auto ist zum Glück eine große Hilfe und eine tolle Alternative…. LG

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  9. Liebe Christine,
    es kann doch einfach nicht wahr sein, was für denkbehinderte Entscheidungsträger arbeiten da bei der Bahn und Kommune!
    Diese Schwachmaten gehören allesamt am Rollstuhl fixiert und dann dürfen sie auf Reisen gehen! Ach ja, und die Kosten für die Korrektur müssten sie auch tragen, aus eigener Tasche versteht sich!

    Danke für die Aufklärung mit dem Video

    ❤Grüße Babsi

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    1. Liebe Babsi,
      jetzt habe ich den totaln Lachflash bekommen… stellen wir uns das mal vor. Alle gefesselt an den Rollstuhl und dann ab die Post …. Juchu.. eine richtig schöne Vorstellung…
      Ideen hast Du ja, Du super kreative Person….
      Liebe Grüße sendet Deine Christine, die sich immer noch den Bauch vor lachen hält….

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  10. Barrierefreiheit ist bei manchen Bahnhöfen ein Fremdwort. Oder der Rolli wird vor vollendet Tatsachen gestellt. Oder kein Service. Ein Elektrorolli wollte nur auf den anderen Bahnsteig , doch der Aufzug war kaputt. Die Lösung der Bahn ´. Den Zug bis Wuppertal nehmen, dann wieder zurückfahren um auf das Gleis zu kommen. Das ist wirklich Irrsinn. Im Urlaub hatten neben der Treppe, so eine Weg wo man hochfahren konnte. Das finde ich die bessere Lösung, weil die Aufzüge oft kaputt sind. Bei uns jedenfalls, auch durch gewaltsame Zerstörung, wo die Ersatzteile dann sechs-bis acht Wochen dauern.

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    1. JA, ein trauriges Beispiel und ich denke da ist noch viel Arbeit nötig… zusätzliche Wege sind bestimmt nicht schlecht, wobei alleine kann man diese dann meist auch nicht nutzen. Zum GLück findet man schnell Hilfe und hilfsbereite Menschen. LG

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  11. Es schreit wirklich zum Himmel, wie wenig auf Barrierefreiheit geachtet wird.
    Übrigens, du hast doch vor einiger Zeit mal eine Aktion geteilt, dass man „Denkzettel“ an (auf Behindertenparkplätzen parkende) Autos verteilen kann.
    Ich bin mittlerweile auf einen ganz neuen, schicken Trichter gekommen:
    Ich zücke kurzerhand mein in einer warnorange-farbenen Schutzhülle steckendes Handy und tu so, als ob ich Auto nebst Schild fotografieren würde.
    Du ahnst es nicht, wie schnell dann umgeparkt wird!
    Natürlich muss man dabei auch damit rechnen, dass ein gewisser Schlag von Zeitgenossen aus dem Auto aussteigt, den Gorilla macht und dich anherrscht: „Ey, hasch du Foddo von mein Auddo?“
    Einfach ignorieren und weiterlaufen, dann beruhigt sich auch der Halbaffe – und fährt seine Nobelschüssel weg.

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    1. So ist es richtig. Ich habe die Karten bei mir im Auto und verteile diese bei Bedarf. Eine Dame hat gesagt sie brauch so einen Scheiß nicht und hat die Karte auf den Boden geschmissen… mein Kommentar, sehr laut: Doch, brauchen SIE. Behindert im Kopf… mehr sage ich da nicht zu, wir wissen uns zu helfen und wehren uns bei BEDARF. Können auch den Gorilla raushängen lassen .. pah und TSCHAKA

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  12. Bad Bentheim habe ich real gesehen, das Konzept ist wirklich Hammer. Als Fußgänger kann man darüber ja vielleicht noch schmunzeln, obwohl selbst für alte Menschen der Weg durch’s Fenster schon beschwerlich wird, aber für Rollifahrer… Glaube da gibt’s nichts mehr zu lachen.

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  13. Werner

    Liebe Christine, ich wohne in Appen in der Nähe von Hamburg. Wenn ich mit dem Bus von Appen nach Pinneberg fahre, klappt alles meist ganz gut.Mit der S-Bahn nach Hamburg geht sehr gut.Wo man in Hamburg aussteigen kann, muß man sich vorher schon mal raussuchen, denn nicht alle S- und U-Bahnhöfe in Hamburg sind barrierefrei.Wenn man an den Hafen will, ist Landungsbrücken nicht möglich, da muß man sehen, wie man anders zum Hafen kommt. Aber am besten ist es, wenn man von der Nordsee in Pinneberg ankommt. Von dem Bahnsteig gibt es nur einen Treppenabgang mit etwa 30 Stufen. Also mit dem Zug weiter bis Hamburg und dann mit der S-Bahn zurück nach Pinneberg. Teilweise recht abenteuerlich.
    Liebe Grüße Werner

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    1. Lieber Werner,
      das hört sich sehr nach Abenteuer an und ich kann es mir lebhaft vorstellen. Gut, dass wir flexibel im Kopf sind und für uns meist Lösungen finden… leider spielen die Umstände oft nicht immer mit, da kann der Plan noch so gut sein…
      Gute Fahrt und liebe Grüße wünscht, Deine Christine!

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  14. Der Film von Bad Bentheim ist ja echt der Hit!

    Ich habe mich noch nicht getraut mit dem E-Rolli Bahn zu fahren. Ein anderer Bewohner aus dem Heim macht das regelmäßig am Wochenende. Er erzählt oft haarsträubende Dinge. Er fährt den gleichen E-Rolli wie ich.

    Ich fahre Bus umnd Straßenbahn mit dem E-Rolli. Da erlebe ich auch ständig, dass barrierefrei anders ist. 😦

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    1. Liebe Katrin,
      ich kann ja zum Glück noch mit dem Auto (Automatik) fahren…
      Bus- Bahnfahrten sind für mich auch immer mit viel Unsicherheit, Angst, Unwohlsein verbunden… leider. Vielleicht sollte ich es einfach noch einmal wagen und meine Reise anmelden… dann sehen wir was passiert… Ich denke da liegt noch viel Arbeit vor uns…

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  15. Liebe Christine,
    und selbst wenn scheinbar alles oK ist, also passende Höhe der Bahnsteigkante, Aufzug, kann noch Folgendes passieren: Am Düsseldorfer Hbf. kam ein junger Mann aus Neuss an, der wegen seines Elektrorollstuhls den Aufzug nutzen wollte, um den Bahnsteig zu verlassen. Leider war der Lift defekt. Der junge Mann setzte sich daraufhin mit der Bahn in Verbindung. Man empfahl ihm, mit dem Zug nach Wuppertal und von dort wieder nach Düsseldorf zu fahren, um so auf einen anderen Bahnsteig mit Aufzug zu gelangen…
    Näheres liest man hier: http://m.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/aufzug-defekt-im-hbf-bahn-schickt-rollstuhlfahrer-ueber-wuppertal-aid-1.6348288
    Liebe Grüße
    Achim

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    1. Lieber Achim,
      das geht ja mal gar nicht… klar, solche Dinge kommen noch zusätzlich obendrauf. Eine andere MS-Patienten hat schon einmal im Bahnhof wegen so einer Sache übernachtet… es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt…. ein schwieriges Thema.
      Danke für den Beitrag.
      Liebe Grüße, Deine Christine!

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      1. In Düsseldorf sind auch noch nicht alle Stopps der Strassenbahn auf gleicher Höhe……ganz zu schweigen von manchen Strassenbahnen, die 3 Stufen haben und eine Höhe von knapp einem Meter überwinden müssen(ältere Menschen schaffen das nicht)ich finde so etwas unverschämt ! Ich ärgere mich über so etwas….

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    2. Die Geschichte ist ja wirklich super gelöst Achim, da weiß man doch nicht, ob man lachen oder weinen soll.
      Ich habe es in Osnabrück am Hbf mal erlebt, da konnte ein Rollstuhlfahrer nicht aussteigen, weil die Rampe defekt war, O-Ton der Schaffnerin: „Ja steigen Sie eben in der Altstadt aus, ist ja jetzt nicht sooo weit… „

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  16. Denke auch dass es hier noch einiges zu verbessern gibt, muss aber auch zugeben dass ich mich mit dem Thema äußerst selten beschäftigt habe . Warum ? weil man einfach nicht daran denkt wenn man nicht direkt davon betroffen ist. Traurig ? Ich weiß es nicht aber es ist einem nicht bewusst. Ich würde z. B. bei Neubauten, Planungen von Städt. Einrichtungen ect. immer jemand mit einbeziehen der davon betroffen ist. Wäre vielleicht eine Lösung weil diejenige Person einfach anders denkt ! Ich habe hier ein Beispiel ! Vor Jahren kaufte ich mir eine Eigentumswohnung und habe das „Bad“ umgebaut ( Duschwanne ect ). Habe damals nie daran gedacht dass eine Duschwanne auch behindertengerecht sein sollte. Nun hat meine Frau vor ein paar Wochen den „Fuss“ gebrochen und dann fingen die Schwierigkeiten an ! Warum eine hohe Duschwanne einbauen wenn es auch flache gibt ? Heute würde ich Bad und WC völlig anders gestalten. Man kommt eben nur drauf wenn man persönlich damit konfrontiert wird.
    Fazit: Ich wünsche mir dass hier zukünftig noch mehr passiert den auch ohne gebrochenen Fuss “ alt werden wir alle !!!!! LG Manni

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    1. Lieber Manni,
      ich denke, wenn man nicht betroffen ist, dann hat man meist genügend andere Dinge im Kopf. Das ist normal und völlig in Ordnung. 🙂 – Die Städte sollten wirklich bei ihrer Planung Menschen mit Handicap einbeziehen, weil wir es doch einfach anders sehen und fühlen…. und ja, älter werden wir alle…
      Gute Besserung wünsche ich und bis bald,
      Deine Christine!

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  17. Es liegt noch viel im Argen, was Menschen mit Behinderungen betrifft, besonders, wenn auch Rollstühle gebraucht werden. Und das in einem so hochindustrialisierten und ach, so sozialem Land wie dem unserigen. Nicht nur die Menschen mit Behinderung werden vergessen, auch die zunehmend Älteren, die altersbedingt nicht mehr mobil sind.

    LG Anna-Lena

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    1. Liebe Anna-Lena,
      das stimmt, früher habe ich da gar nicht soooo sehr drauf geachtet, aber wenn man dann plötzlich selbst in der Lage ist, dann sieht man die Welt mit ganz anderen Augen…
      .. oh, ein Bordstein, oh eine Stufe, oh nein eine Treppe usw. …
      Ich hoffe es wird in Zukunft alles noch ein wenig barrierefreundlicher, frei wage ich zu bezweifeln 😉 … denn unsere Gesellschaft wird nicht jünger…
      Ganz liebe Grüße an Dich,
      Deine Christine! ❤

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      1. Wir haben es bei unserem kürzlich verstorbenen Freund erlebt, der zuletzt auf den Rollstuhl angewiesen war und jede Menge „Pleiten“ erlebt hat.
        Als gesunder Mensch achtet man da nicht so sehr drauf.
        Barrierefreundlicher wäre ja wenigstens schon mal was :mrgreen: .

        Liebe Grüße auch an dich,
        Anna-Lena

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